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 Betreff des Beitrags: Wirtschaft - Wirtschaftsfaktoren
BeitragVerfasst: Di Nov 25, 2008 19:10 
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Alleswisser
Alleswisser 
hallo :?
wir beschäftigen uns in der Schule gerade mit dem Wirtschaftsfaktor Kapital und ich verstehe da gar nichts :cry: und schreibe da auch noch nächste Wochen eine Klausur drüber. Könnt ihr mir vielleicht helfen die Fragen zu beantworten ?!

Sie lauten:
1 Warum nennt man den Produktionsfaktor <<Kapital>> auch den derivaten Faktor ?
2 Grenzen Sie den Begriff <<Realkapital>> und <<Geldkapital>> gegeneinander ab.
3 Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Kapitalbildung und Konsumverzicht. (Erläutern Sie in diesem Zusammenhang den Prozess der Kapitalbildung.)

Ich bin total verzweifelt könnt ihr mir bitte helfen :(

Vielen dank schon mal :wink:

lg eure Schulhasserin16

_________________
Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man etwas schönes bauen.


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BeitragVerfasst: Mi Nov 26, 2008 16:34 
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Schoolwork Senior
Schoolwork Senior 
deine erste frage kann ich dir beantworten:

produktionskapital ist das kapital, das ich brauche, um ein produkt herzustellen - zum beispiel produziere ich fertiggerichte.

damit ich die nudeln etc. herstellen kann, bin ich auf die zulieferung von eiern, mehl etc. angewiesen. diese haben einen eigenen produktpreis. abhängig von dem preis der zutaten setzt sich mein produktionspreis zusammen.

derivat bedeutet: ein preis ist vom preis anderer produkte abhängig

lg!


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BeitragVerfasst: Mi Nov 26, 2008 16:39 
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Schoolwork Senior
Schoolwork Senior 
frage 2:

http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/r ... apital.htm

realkapital
im Unterschied zum Geldkapital die Gesamtheit der in einem Unternehmen eingesetzten Produktionsmittel wie Maschinen, Gebäude etc.

Investierte Geldmittel einer Unternehmung (Gegensatz: Geldkapital).

Geldkapital
Geldvermögen. Geldnahe Aktivpositionen (Aktiva) eines Unternehmens, z. B. Kasse, Bankguthaben, fremde Anleihen und Aktien etc. Gegensatz Realkapital.

In Geldwerten (z. B.: Termingelder, Bankguthaben, festverzinsliche Wertpapiere, Dividendenwerte) investiertes Vermögen.


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BeitragVerfasst: Mi Nov 26, 2008 16:40 
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Schoolwork Senior
Schoolwork Senior 
ok, dann auch noch frage 3:

Kapitalbildung bezeichnet die Erhöhung des Bestandes an Sachkapital in einer Volkswirtschaft durch Sparen und Investition. Die Kapitalbildung in der Volkswirtschaft erfolgt über den so genannten Produktionsumweg zunächst durch teilweisen Konsumverzicht, d.h. durch Sparen bzw. die Bildung von Ersparnissen. Das gesparte Einkommen wird über den Bankensektor dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt und ermöglicht die Vergabe von Krediten an Unternehmen, die diese Gelder zur Finanzierung von Investitionen, d.h. zur Bildung von Sachkapital einsetzen. Die getätigten Investitionen verbessern die Ausstattung der Unternehmen mit Maschinen, Gebäuden und Anlagen. Verbesserte Produktionsbedingungen in den Unternehmen schaffen wiederum die Möglichkeit, zukünftig mehr und hochwertigere Produktions- und Konsumgüter herzustellen.

http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=6D9TKM


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 Betreff des Beitrags: Vielen Dank :)
BeitragVerfasst: Do Nov 27, 2008 20:46 
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Alleswisser
Alleswisser 
Ich bin dir sooooo... dankbar :)
du hast du so toll erklärt und die Links waren auch total super ;)
Jetzt habe ich es endlich verstanden :)

DANKE :D :idea:

_________________
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BeitragVerfasst: So Mär 08, 2009 21:15 
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Grundschüler
Grundschüler 
trasherlady hat geschrieben:
ok, dann auch noch frage 3:

Kapitalbildung bezeichnet die Erhöhung des Bestandes an Sachkapital in einer Volkswirtschaft durch Sparen und Investition. Die Kapitalbildung in der Volkswirtschaft erfolgt über den so genannten Produktionsumweg zunächst durch teilweisen Konsumverzicht, d.h. durch Sparen bzw. die Bildung von Ersparnissen. Das gesparte Einkommen wird über den Bankensektor dem Wirtschaftskreislauf wieder zugeführt und ermöglicht die Vergabe von Krediten an Unternehmen, die diese Gelder zur Finanzierung von Investitionen, d.h. zur Bildung von Sachkapital einsetzen. Die getätigten Investitionen verbessern die Ausstattung der Unternehmen mit Maschinen, Gebäuden und Anlagen. Verbesserte Produktionsbedingungen in den Unternehmen schaffen wiederum die Möglichkeit, zukünftig mehr und hochwertigere Produktions- und Konsumgüter herzustellen.

http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=6D9TKM


Aber ob das Sparen bei einer Mindestreserve von 2% und außerdem bei der Beteiligung des Auslands am Wirtschaftsprozess wirklich viel ausmacht, sei mal dahingestellt...


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