Wir sprechen im Deutsch meist von der Auschwitz-Lüge, die auch strafrechtlich bewehrt ist; man wird also gerichtlich verurteilt, wenn man die massenhafte Tötung von Menschen leugnet, die in der Nazi-Zeit in verschiedenen Verfahren des industriellen Massenmordes getötet worden sind, hauptsächtlich (von 1941 bis 1945 praktiziert) Menschen jüdischen Glaubens.
Also: "Auschwitzlüge", "Mauthausenlüge"…?
Sachlich richtiger ist der Ausdruck
Holocaustleugnung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Auschwitz-L%C3%BCgeEs gibt Unbeleherbare, Ignoranten, Geschichtsklitterer, meist verharmlosend "Revisionisten" genannt, wie Robert Faurisson, David Irving, Fred Leuchter u.a. (z.B. in besonderer, sozusagen staatlicher Weise der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad), die in ihren Publikationen und öffentlichen Auftritten die massenhafte Ermordung in Gaskammern leugnen.
Sich mit diesen Pseudowissenschaftern und ihren verqueren "Argumenten" auseinander zu setzen, ist eine öffentliche Aufgabe, zwar mühsam, aber historisch-politisch notwendig, da es sich psychologisch, „geistig“ sozusagen, um Widersprüche zu den Menschenrechts-Pflichten (vgl. UNO-Menschenrechtserklärung von 1948) handelt und meist implizit die fortgesetzte oder neuerliche Tötung von missliebigen Personen, ganzen Ethnien und/oder Staatsbevölkerungen (durch heimliche Tötungen oder Morde, Todesstrafe, Krieg oder Atombombeneinsatz) begründen werden soll.
Meine Meinung:
Wer den Holocaust als kollektives Verbrechen leugnet, ist auch psychisch und sozial ein neurotischer Krüppel, der Verbrechen vertuschen - oder vorbereiten oder legitimieren will.
Vgl.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine ... chenrechte