Hallo,
ich bin neu hier und brauche ein wenig Hilfe. Wir nehmen gerade im Deutschuntericht 2 Gedicht von Günter eich durch:
Günter Eich
Die Häherfeder
Ich bin, wo der Eichelhäher
zwischen den Zweigen streicht,
einem Geheimnis näher,
das nicht ins Bewusstsein reicht.
Es presst mir Herz und Lunge.
nimmt mir schier den Atem fort,
es liegt mir auf der Zunge,
doch gibt es dafür kein Wort.
Ich weiß nicht, welches der Dinge
oder ob es der Wind enthält
Das Rauschen der Vogelschwinge
begreift es den Sinn der Welt?
Der Häher war seine blaue Feder in den Sand.
sie liegt wie eine schlaue
Antwort in meiner Hand.
Tage mit Hähern
Tage mit Hähern
Der Häher wirft mir
die blaue Feder nicht zu.
In die Morgendämmerung kollern
die Eicheln seiner Schreie.
Ein bitteres Mehl, die Speise
des ganzen Tags.
Hinter dem roten Laub
hackt er mit hartem Schnabel
tagsüber die Nacht
Aus Ästen und Baumfrüchten,
ein Tuch, das er über mich zieht.
Sein Flug gleicht dem Herzschlag.
Wo schläft er aber
und wem gleicht sein Schlaf?
Ungesehen liegt in der Finsternis
die Feder vor meinen Schuh.
Also so weit ich das verstanden habe, sucht das lyrische Ich im ersten Gedicht den Sinn des Lebens, oder allgemein einfach Antworten. Dafür steht doch die blaue Feder, oder? Und im 2. Gedicht kommt dann heraus, dass er die Antworten nicht gefunden hat, ee sich aber sicher ist, dass es sie gibt, er sie aber nicht sehen kann (Ungesehen liegt in der Finsternis
die Feder vor meinen Schuh).
So und jetzt habe ich keine Ahnung, ob das richtig ist
Könnte mir vll jemand helfen? Und mir bei der weiteren Interpretation helfen?
Wäre seeehhhr nett
