Wir erhitzen Schwefel
  1. Unter ständigem Rühren erhitzen wir Schwefelpulver in Wasser. Es löst sich auf. Die Lösung wird etwas dunkler als das hellgelbe Schwefelpulver. Wir lassen sie abkühlen. Es bilden sich spitze Kristalle.

  2. Wir wiederholen den Versuch, erhitzen die Lösung aber diesmal stärker. Sie wird dunkelrot. Es steigt Qualm auf. Zwischendurch beobachten wir, dass die Lösung fest wird und dann wieder flüssig. Wir kippen sie aus. Es steigt gelber Dampf auf, der sich in einer Stichflamme entzündet, obwohl kein Feuer mehr an ist! Aus der abkühlenden Masse entstehen runde Kristalle.

  3. Wir wiederholen den Versuch, erhitzen nun aber in einer Eisenschale äußerst stark.Wir erhitzen SchwefelWir beobachten erneut eine kurzzeitige Festigung der Lösung. Sie wird schwarz. Nehmen wir die Abdeckung des Gefäßes ab, beginnt die Lösung zu brennen. Wir stellen den Brenner aus und kippen sie in ein Becherglas Wasser. Es ist kein eigentliches Zischen zu hören. Eine schwarze Masse bildet sich und scheint für 10 Sekunden zu pulsieren. Sie ist anfangs gummiartig und elastisch, härtet dann aber zu einer spröden, dunklen Masse ab. Es bilden sich weniger Kristalle.


Aggregatzustände und Modifikationen des Schwefels

gasförmig
Sidepunkt 444°C
flüssigSchwefelschmelzeSchwefelblüte
ca. 440°C
Abschrecken
zähSchwefelgallerteγ - Schwefel
159°C
(plastischer Schwefel)
 
flüssigSchwefelschmelzeβ - Schwefel
119°C
(nadelförmiger Schwefel)
 
festSchwefelpulverα - Schwefel
20°C(rhombischer Schwefel)

Der Schwefel tritt in verschiedenen Erscheinungsformen auf, verändert sich von seiner Grundstruktur aber nicht.


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